Mit dem Journal of Literary Theory erscheint ab 2007 im deutschsprachigen Raum erstmals ein gedrucktes Periodicum, das sich allein der Diskussion literaturtheoretischer Themen widmet. Die Zeitschrift ist richtungsübergreifend und interdisziplinär angelegt. Sie will die verschiedenen, zum Teil nebeneinander herlaufenden literaturtheoretischen Debatten im deutschen Sprachraum zusammenführen und zugleich der internationalen Forschung ein Forum bieten. JLT wird besonders den Austausch mit den text- und zeichendeutenden Nachbardisziplinen wie auch den Humanwissenschaften suchen und nach deren Bedeutung für die literaturwissenschaftliche Theoriebildung fragen.
JLT erscheint zweimal im Jahr. Die Beiträge werden englisch oder deutsch veröffentlicht. Ein international besetzter Beirat wird die Beiträge anonymisiert begutachten und für die Publikation auswählen. Die meisten Hefte werden einen Themenschwerpunkt haben, dem mindestens drei Aufsätze gewidmet sind; daneben wird die Zeitschrift weitere Aufsätze sowie Forschungsberichte und Überblicksdarstellungen zu Trends der Theoriedebatten in Nachbardisziplinen enthalten, die für Literaturwissenschaftler von Interesse sind. Die Themenschwerpunkte der ersten Hefte sind:
JLT bittet um die Einsendung von Beiträgen zu literaturtheoretischen Themen. Erwünscht sind insbesondere Aufsätze zu Grundlagenproblemen der Literaturwissenschaft, aber auch anwendungsorientierte Studien mit systematischem Erkenntnisinteresse sowie Forschungsberichte und Überblicksdarstellungen zu Entwicklungen in der Literaturwissenschaft und den Nachbardisziplinen. Vorgesehen ist die Publikation von Beiträgen in Englisch und Deutsch. Die Einsendungen sollten einen Umfang von maximal 50.000 Zeichen (mit Leerzeichen) haben.
Vorgeschlagene Beiträge für das geplante Heft mit dem Schwerpunktthema "Interpretation" müssen bis zum 1. Mai 2007 eingegangen sein.
Einsendungen bitte an:
Redaktion:
oder:
JLT - Journal of Literary Theory
Universität Göttingen
Seminar für Deutsche Philologie
Käte-Hamburger-Weg 3
37073 Göttingen
